Seelsorge und religiöse Atmosphäre

Als katholische Einrichtung der Caritasstiftung Seeg im Verbund des christlich orientierten AllgäuStift-Netzwerkes soll unser Alten- und Pflegeheim eine Stätte der Begegnung für Bewohner und Angehörige, Freunde und Mitarbeiter sein.

In unseren konkreten Lebenssituationen orientieren wir uns an den Aussagen der Bibel, den Absichten des Gründers und dem Glauben der Kirche. Die Bewohner und Mitarbeiter unseres Hauses wissen sich von der Gemeinschaft getragen. Deshalb stellte der Gründer sein Haus wohlüberlegt unter das Erkennungszeichen der Caritas, welche ausdrückt, dass die Liebe zum Menschen zu Gott zurückführen soll.

Viele Jahre lang haben Auerbacher Ordensschwestern in vielfältiger Weise in unserem Haus segensreich gewirkt. Die Schwestern haben unsere Bewohner in seelsorgerischer und spiritueller Weise begleitet und Pflege- und Betreuungsdienste verrichtet, sie haben in der Verwaltung, im Haushalt und im Garten mitgearbeitet und wurden darüber hinaus auch im Kindergarten und in der Pfarrgemeinde tätig. Leider mussten sie im Oktober 2013 aufgrund von Nachwuchsmangel im Orden ihr Engagement in Seeg beenden. In Gedanken sind sie weiterhin bei uns, wir sind den Schwestern sehr dankbar für ihren beachtlichen Einsatz, für ihr Dasein und für ihr Gebet.

Unseren Mitarbeitern ist es weiterhin ein großes Anliegen, den christlichen Auftrag des Caritaszentrum Seeg durch die gelebte Nächstenliebe zu erfüllen. Dies ist unser Verständnis des Dienstes an den betreuungs- und pflegebedürftigen Menschen im Caritaszentrum. Deshalb gehen wir auch nie an unsere Aufgabe, ohne gemeinsam den Segen Gottes für uns und unsere Tätigkeit und damit für unsere Bewohner zu erbitten.

Täglich wird in der Hauskapelle von unserem Hausgeistlichen eine heilige Messe gehalten. Es findet zweimal im Jahr eine gemeinsame Krankensalbung statt, an welcher die Bewohner, soweit es möglich ist, noch aktiv teilnehmen können.

In unserem Caritas-Zentrum in Seeg haben wir die "Christliche Hospiz- und Palliativkultur" umgesetzt. Dies beinhaltet die Entwicklung von Leitlinien, wie die persönlichen Wünsche der Schwerkranken und Sterbenden am besten berücksichtigt werden können.