Menschen mit demenziellen Krankheitsbildern erhalten im Marienheim eine angemessene und auf diesen Personenkreis ausgerichtete Betreuung.
Dementiell Erkrankte leiden an Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Störungen des Wahrnehmens und Erkennens, der Bewegungsabläufe und zielorientierten Handlungen. Ihr Gefühlserleben, der Persönlichkeitskern und die emotionalen Grundbedürfnisse sind jedoch erhalten. Wir legen deswegen besonderen Wert darauf, unseren Bewohnern mit Demenz das Gefühl zu geben wertvoll und nützlich zu sein, mit anderen in Kontakt treten zu können und vor allem auch ein "Zuhause" zu haben. Da sich Demenzerkrankte oft verbal nicht mehr artikulieren können, ist hier das sorgfältige Beobachten, Wahrnehmen und Erkennen der Bedürfnisse besonders wichtig. Wertschätzung, Echtheit und Einfühlungsvermögen führen uns dabei zum Ziel.
Das biographische Wissen über die Lebensgeschichte jedes einzelnen Bewohners, seiner Verhaltensweisen und Einstellungen, seiner Alltagsgewohnheiten, seiner Neigungen und Abneigungen nimmt einen großen Stellenwert ein. Die Angehörigen helfen uns dabei als "Brücke" oder "Schlüssel" zur Lebensgeschichte der dementen Bewohner. Abläufe und Pflegetätigkeiten richten sich möglichst nach früheren Gewohnheiten.
Im Wohnbereich für Menschen mit Demenz legen wir verstärkten Wert auf die Alltagsstrukturierung und geben Hilfestellung und Anleitung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens. Die vorhandenen Fähigkeiten fördern und erhalten wir bestmöglich.
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Senzi Fleschutz
Pflegedienstleiterin
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Diplom-Pflegewirtin
Andrea Gerlach
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Sozialdienstleiter
Klaus Hellmich
(08 31) 5 61 15-0